Um in der sehr kompetitiven Welt des algorithmischen Handels wettbewerbsfähig zu sein, ist es für Marktteilnehmer unerlässlich, ihre Handelssysteme physisch so nahe wie möglich an der zentralen Börsenhandelsplattform zu betreiben. 2010 entschied sich die Gruppe Deutsche Börse für eine "strategische Zusammenarbeit" mit Equinix und ist selbst einer von vielen Kunden des Rechenzentrenbetreibers Equinix.
Grundsätzlich bietet Equinix seinen Kunden alle Rechenzentrumsleistungen, wie Rack-Stellflächen, Racks, Klimatisierung, Energieversorgung und Smart Hands an. Rechenzentrumsverträge werden zwischen Equinix und den jeweiligen Kunden (z.B. Deutsche Börse Teilnehmern) abgeschlossen. Die Gruppe Deutsche Börse selbst ist an dem Vertragsabschluss nicht beteiligt.
Das bewährte Netzwerkdesign ermöglicht eine maximale Verfügbarkeit ohne single-point-of-failure. Neben anderen Anbindungen bietet die Gruppe Deutsche Börse mit Co-lo 2.0 eine 10Gbit/s Anbindungsalternative mit der geringst möglichen Latenz an. Für Verbindungen in den Co-Location Räumlichkeiten werden Trading/Clearing- und Marktdaten-Verbindungen bis zum Kunden Rack geliefert (per Equinix Cross-connect)