So funktioniert der Service
Der Handelsservice "Fortlaufender Handel mit Auktionen" kombiniert die Handelsmodelle "Auktion", "Fortlaufender Handel" und “Trade-at-Close”.
Die Haupthandelsphase beginnt mit einer Eröffnungsauktion. Auf diese Weise wird Liquidität gebündelt und der Eröffnungspreis unter Berücksichtigung möglichst vieler Orders ermittelt. Nach Abschluss der Eröffnungsauktion beginnt der fortlaufende Handel. Alle ausführbaren Orders werden sofort zu marktgerechten Preisen ausgeführt.
Die untertägige Auktion i.d.R. zur Mittagszeit unterbricht den fortlaufenden Handel. Sie ermöglicht die Bündelung von Liquidität zur Mitte des Handelstages. Nach Abschluss der untertägigen Auktion wird der fortlaufende Handel fortgesetzt.
In der Eröffnungsauktion und der untertägigen Auktion werden alle ausführbaren Orders ausgeführt, damit kein „gekreuztes” Orderbuch, d. h. keine preisliche Überschneidung des Geld- und Briefangebots vorliegt und sich der fortlaufende Handel anschließen kann. Alle hier nicht ausgeführten oder nur teilweise ausgeführten Market Orders und Limit Orders werden entsprechend ihrer Handelsbeschränkung in den fortlaufenden Handel übernommen.
In der Schlussauktion wird die Liquidität am Ende der Haupthandelsphase gebündelt und der Schlusspreis des Tages festgestellt. Schlusspreise dienen häufig als Grundlage zur Bewertung von Depots, daher erfolgt die marktnahe Berechnung des Schlusspreises mit Hilfe der Liquiditätsbündelung in einer Auktion.
Trade-at-Close beginnt unmittelbar nach der Schlussauktion für Werte des DAX, MDAX und SDAX und dauert maximal fünf Minuten. Aufträge, die an Trade-at-Close teilnehmen, sind entweder nicht ausgeführte Aufträge, die aus der Schlussauktion übertragen wurden, oder neue Aufträge, die während Trade-at-Close eingegeben werden.